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SEEBEBEN 2018

See bebt auch ohne Star und Feuerwerk

Babenhausen –  Drei Tage lang verbuchten die Seismologen bedenkliche Ausschläge am Sickenhöfer See. Beim Seebeben schien endlose Party- und Urlaubsstimmung zu herrschen. Von Michael Just 

Trotz der positiven Auswirkungen des Jahrhundert-Sommers blieb ein Wermutstropfen: Einer der groß angekündigten Hauptakteure, Top-DJ Jan Leyk, sagte kurzfristig ab.

Großer Andrang am Sickenhöfer See: Isabella Spall ist am Freitagabend gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen. Mit Freundeskreis und Mojito in der Hand wartet sie um 20.30 Uhr darauf, dass die House-Party Fahrt aufnimmt. Die 23-Jährige aus der Nähe von Aschaffenburg ist zum ersten Mal beim Seebeben. Trotzdem hat sie gleich das Drei-Tages-Ticket geordert. Ein Risiko sieht sie darin nicht: „Unsere Runde alleine garantiert schon für Spaß“, sagt die Steuerfachangestellte. Nebenbei rückt sie noch ihren Beruf in ein positives Bild. „Auch wenn sich dieser Job nicht so anhört – wir Steuerexperten können richtig abgehen“, meint sie lachend.

Elektro, Hip-Hop, Rock und Pop

Die zehnte Ausgabe des Seebebens mit mehreren Tausend Besuchern täglich profitierte ganz augenscheinlich vom Jahrhundert-Sommer. Von Donnerstag bis Samstag deckte das Programm nahezu alle Musikrichtungen ab. Elektro und Hip-Hop war ebenso dabei wie Rock und Pop, was die Cover-Bands am ersten und am letzten Abend mit viel Herzblut zum Besten gaben.

Beim „Seeleben“ am Samstag kam zum Beach-Volleyball-Turnier und einem bayrischen Biergarten noch Dicke-Backen-Musik dazu. Aufgrund der hohen Temperaturen lief an allen drei Tagen bei den Partyhungrigen mächtig der Schweiß. Außergewöhnlich war da der Einsatz von Christina Weiser: Am Äppler-Stand wedelte sie jedem Kunden bei dessen Bestellung erst mal kurz Luft mit einem Fächer aus Pappmaschee zu. Durch die Hitze wurde der Getränkeumsatz in neue Höhen katapultiert.

Die aufgenommene Flüssigkeit wollte zum Teil auch wieder raus, womit sich die größte Kritik vieler Besucher verband: Der Zustand der Dixi-Klos wurde immer wieder als inakzeptabel bezeichnet. Trotz des riesigen Glücks mit dem Wetter verlangte das ungewohnte Vorkehrungen beim Brandschutz. Das Höhenfeuerwerk am Samstag fiel der Prävention komplett zum Opfer. Damit sich die abgemähten Wiesen, die als Autoparkplätze dienten, durch heiße Katalysatoren nicht entzünden, musste vorher tagelang gewässert werden. „Wir haben sogar einen Tank mit 8 000 Liter Wasser auf dem Gelände platziert und Schläuche verlegt. Im Ernstfall könnten wir bis zum Eintreffen der Wehr Erstmaßnahmen ergreifen“, erläutert Wolfgang Kettler vom Organisationsteam.

Zeigte man sich beim Brandschutz gut gerüstet, war man gegen die Absage von Jan Leyk machtlos. Der Hamburger Top-DJ und Soap-Star der RTL2-Serie „Berlin Tag & Nacht“ sollte als Zugpferd am Freitag für Extase sorgen. Um 18 Uhr, um damit wenige Stunden vor seinem Auftritt, gab er sein Nichterscheinen bekannt. Der Grund: Ein Bandscheibenvorfall samt Klinikeinlieferung. Die Absage durchlief als Info für seine Fans zuerst die sozialen Netzwerke. Erst danach drang die ungute Kunde an den See durch. Das Team der Handballer hätte sich einen anderen Kommunikationsstil gewünscht.

Wie auch immer: Mit der unerwarteten Situation war ein Schock verbunden. „Wir haben natürlich sofort telefoniert und versucht, Ersatz zu finden. Das war in der Kürze der Zeit kaum möglich“, so Kettler. Als Geburt in der Not rückten DJ Rino und DJ Vim, die eigentlich fürs Anheizen verpflichtet worden waren, zum Hauptakt auf. Gleich nach Bekanntwerden der unfreiwilligen Programmänderung teilten die Handballer – ganz auf Ehrlichkeit bedacht – die Entwicklung in den sozialen Medien und am Kassenhäuschen mit. Der Großteil der angerückten Party-Gemeinde entschied sich für das abgespeckte Beben.

Um 22.30 Uhr war das Festival-Gelände so voll wie die Jahre zuvor. Dicht an dicht standen junge Menschen vor der Bühne und bewegten sich im Takt zu den wummernden Bässen. Als Entschädigung spendierten die Handballer und die mit ihr kooperierende Brauerei 500 Liter Freibier. Bis weit in die Nacht wurde am See getanzt und gefeiert – und das ganz ohne Staraufgebot am Plattenteller. „Wir kommen wieder, weil Musik und die Leute, die wir kennengelernt haben, super waren“, kündigte Benny Chaudhry um zwei Uhr an, als er sich zur Rückfahrt in den Taunus aufmachte.

Quelle: op-online.de


Neuer Besucherrekord schon zum Vorabend-Auftakt des Seebebens

Babenhausen – Es hat sich abgezeichnet: Mit einem neuen Besucherrekord für die After-Work-Party ist am Donnerstag das Seebeben gestartet.

Zeigte sich der Einstiegsabend über viele Jahre als gemütliche und noch überschaubare Runde, wurde diesmal mit einer hohen, vierstelligen Zahl von Vergnügungswilligen an jener Menge gekratzt, die sonst für den Samstag und den Freitag üblich ist. Aufgrund der nicht abreißenden Schlange am Einlass wurde sogar eine weitere Durchgangsmöglichkeit geschaffen.

Quelle: op-online.de


See soll zum zehnten Mal beben

Babenhausen – Event – so heißt heutzutage das Zauberwort für erfolgreiche Veranstaltungen. Mit dem „Seebeben“ haben es die Handballer der SG Rot Weiss in den letzten neun Jahren geschafft, ihrem Festival Ereignis-Charakter zu geben. Von Michael Just 

2018 soll der Sickenhöfer See zum zehnjährigen Bestehen erst recht vibrieren. In diesem Jahr muss sich das Party-Volk den 2., 3. und 4. August im Kalender anstreichen. „Das bisherige Grundkonzept bleibt gleich: Das heißt, am Donnerstag eine After-Work-Party, am Freitag Elektro-Beats und Hip-Hop-Musik sowie am Samstag zwei bekannte Cover-Bands samt Aftershow“, erläutert Wolfgang Kettler vom Orga-Team. Die Afterwork versüßen als fulminanter Auftakt gleich drei Live-Acts. Zuerst spielen die Lokalmatadoren von „Backroots II“, darauf folgt „Trouble in Mind“. Als Höhepunkt ist die Band „Lieblingsband“ angesagt. Mit ihrem Mix aus Party-Musik und Live-Entertainment eilt der Ruf voraus, viele Besucher zum „Lieblingsfan“ zu machen. Vom Wirkungsgrad konnte man sich schon 2017 überzeugen.

Der Freitag wendet sich dann speziell an das junge Publikum: Auf gleich zwei Bühnen heizen DJs mit unterschiedlichen Musikrichtungen ein. Auf der Hauptbühne füttert Jan Leyk die „Party-People“ mit Elektro-Beats, im großen Zelt gibt’s Black-Music von Ray-D auf die Ohren. Mit dem Hamburger DJ Jan Leyk peilen die Handballer den großen Wurf zum Jubiläum an: „Der Sound ist wie seine Shows: pure Energie. Die Nummer eins gebucht zu haben garantiert einen Abend, der in Erinnerung bleibt“, verspricht Kettler.

Mit Cover-Musik geht die Party am Samstag dann etwas weniger ekstatisch, aber genauso stimmungsvoll weiter. Die Hauptband heißt „So Green“, das Warm-up übernehmen „Die Quietschboys“. Seit neun Jahren gehören „So Green“ zum Schlossgrabenfest in Darmstadt. Diverse Größen der Entertainment-Branche, darunter Mario Barth und Bülent Ceylan, sicherten sich bereits den rockigen Sound der Jungs für ihre Stadiontourneen. Sowohl Jan Leyk als auch „So Green“ waren bisher noch nicht am See und feiern 2018 ihre heiß erwartete Premiere.

Zu den Neuerungen abseits der Bühne gehören Shuttle-Busse, die stündlich die Richtungen Schaafheim / Groß-Ostheim (über Babenhäuser Bahnhof) sowie Hergershausen / Eppertshausen / Münster/Dieburg bedienen. „Die Idee eines Shuttle schwebt uns schon länger vor. Damit wollen wir vor allem der Sicherheit für die jungen Festival-Besucher nachkommen“, erläutert Kettler. Die Busse fahren allerdings nur am Freitag, da dies der stärkste Tag mit mehreren Tausend Besuchern ist. Die Fahrt ist nicht im Ticketpreis inbegriffen, zeigt sich aber mit vier Euro als erschwinglich. Bezahlt wird am Festivalgelände. Da im Bus nicht kassiert wird, ist die Hinfahrt sogar frei.

Für die „Feiertage“ Anfang August hoffen die Organisatoren auf viele Sonnenstunden. Obwohl es keine Gut-Wetter-Garantie gibt, ist Gelassenheit Trumpf. Dafür sorgt das gigantische Zirkuszelt, das im letzten Jahr erstmals errichtet wurde. Zum einen dient es als Ausweichquartier für das Programm bei Regen, zum anderen fungiert es freitags als Hip-Hop-Tempel. Von Anfang war das Ziel der SG Rot Weiss, über die drei Tage allen Generationen etwas zu bieten.

Am Samstag kommen so selbst Kinder und Freunde der Blasmusik auf ihre Kosten. Beim „Seeleben“, das ab 11 Uhr beginnt, besteht für Familien mit Kindern und für sämtliche Schwimmfreunde die Möglichkeit, kostenfrei zu baden. Da der See als Angel-Gewässer und aufgrund der Kiesgewinnung sonst gesperrt ist, tut sich hier unter Aufsicht der DLRG eine seltene Möglichkeit auf. Parallel lassen sich in einem Biergarten Blasmusik und bayrische Schmankerl genießen. Der Versuch im letzten Jahr, Weißwürste, Maßbier und kleine Musik-Kapelle mit Beach-Atmosphäre zu kombinieren, kam so gut an, dass die Neuauflage außer Frage stand. Das Beachvolleyballturnier liefert am Samstagnachmittag einen zusätzlichen „Summer-Kick“. Das Seeleben endet um 18 Uhr, um 19 Uhr beginnt der Einlass fürs Abendprogramm.

Am Freitag öffnen sich die Tore ebenfalls um 19 Uhr, am Donnerstag bereits um 17 Uhr. Karten gibt‘s im Internet, in der Buchhandlung „Auslese“, Fahrstraße, oder an der Abendkasse. Am Freitag und Samstag kosten die Tickets zwölf Euro, bei der After-Work-Party fünf Euro. Die Abendkasse ist jeweils um drei Euro teurer. Auch ein Kombi-Ticket für alle drei Tage ist möglich.

Quelle: op-online.de


Ein idealer Seebeben-Sommer

Babenhausen – Heute Abend startet das zehnte Seebeben mit einer After-Work-Party. Im Verlauf der Jahre haben die Handballer der SG Rot Weiss ihr Festival immer weiter vergrößert und ziehen mittlerweile mehrere Tausend Besucher aus der gesamten Region an.

Zusammen mit Wolfgang Kettler, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, warf unser Mitarbeiter Michael Just einen Blick zurück und voraus.

Wie ging es einst los? Könnt ihr euch noch an die Anfänge erinnern?

Am Sickenhöfer See, der in Privatbesitz ist, feierten die Handballer in der Vergangenheit öfter Partys und Feste. Dabei resultierte die Idee, mal was Größeres aufzuziehen. Das erste Beben wurde dann innerhalb von sechs Wochen aus dem Boden gestampft.

Das war 2009. Was hat sich seitdem verändert?

Damals ging die Veranstaltung über zwei Tage, heute sind es drei. Das Grundkonzept, das heißt freitags ein DJ mit Elektromusik und samstags Bandmusik, hat sich bis heute nicht verändert. Legen wir aktuell erst abends los, betrat bei der Premiere die erste Gruppe schon um 15 Uhr die Bühne.

Recht ungewöhnlich war, dass anfangs fast alle Bands für kostenlos spielten.

Das ist richtig. Unser Ziel war zu Beginn, unbekannte Gruppen und neue Bands zu fördern. Von diesen sind viele froh, überhaupt eine Plattform zum Spielen zu bekommen. Verköstigung und ein Kasten Bier reicht vielen aus. Von den sechs Bands, die 2009 auftraten, zahlten wir nur für den Hauptact, Serum 114, eine Gage.

Wann kam die After-Work-Party hinzu?

Das war im dritten Jahr, also 2011. Mit der Hinzunahme des Donnerstags gehen wir seitdem über drei Tage. 2011 blieb aber in wenig guter Erinnerung: Der Samstag fiel komplett ins Wasser und es kamen nur 150 Besucher. Mit Kabelbinder und Klebeband wurden Regenplanen und Windschutz fixiert. Unser Vorsitzender Andreas Bludau sprach vom kleinsten Konzert der Welt, da sich am See alles verlief.

Dafür war die fünfte Veranstaltung umso positiver. Warum?

Das Jahr 2013 läutete eine komplette Wende ein. In fast allen Bereichen haben wir verändert und zugelegt. Auf die vergrößerte Bühne holten wir einen international bekannten DJ. Samstags spielte die Boomgang, die in Südhessen ein Renner war. Das kam an: Bei den Besucherzahlen erlebten wir einen Rekord und den endgültigen Durchbruch.

Damit hatte das bisherige Konzept des Newcomer-Festivals ausgedient?

Wir haben gemerkt, dass unbekannte Bühnenakteure weniger Besucher anziehen. Da wir von Anfang an wachsen wollten, mussten wir handeln. Die Erfahrung aus 2013 bewies, dass die Verpflichtung von bekannten Namen für uns das bessere Konzept ist.

Erhöht sich damit bei Schlechtwetter nicht das finanzielle Risiko?

Das stimmt. Seit dem letzten Jahr verfügen wir aber über ein riesiges Zirkuszelt als Ausweichquartier. Mit Blick darauf lässt sich unsere Veranstaltung als Open-Air mit Trockenheitsgarantie bezeichnen.

Worauf ist das Organisationsteam beim Blick auf die zehnte Veranstaltung besonders stolz?

Natürlich sind es die stetig gewachsenen Besucherzahlen, aber auch die vielen kleinen Dinge, die nicht immer sofort ins Auge springen. An unzähligen Stellschräubchen, darunter der Bühne, beim Einlass, der Security oder dem Vorverkauf der Wertmarken wurde das Gesamtsystem über Jahre immer wieder verbessert.

Dem Grundsatz, beim Programm für alle Generationen etwas zu bieten, seid ihr treu geblieben. Dass damit seit 2017 am Samstagmittag Blasmusik und ein Biergarten einhergehen, überrascht doch ein wenig. Wie lässt sich das erklären?

Das Volleyballturnier veranstalten wir samstags ja schon seit Jahren. Ebenso öffnen wir nur an diesen Tag den See für ein buntes Familienprogramm. Trotzdem fanden wir, dass noch was fehlt. Etwas, dass Leute an den See lockt, die sich weder an den Strand legen noch Volleyball spielen wollen. So kamen wir auf die Idee, einen Biergarten zu etablieren. Logistisch ist der Mehraufwand für uns überschaubar. Dazu hilft uns unser Partner Braustübl mit dem nötigen Material.

Da ihr alle Altersklassen und Bevölkerungsschichten vereint, liefen die bisherigen Festivals gänzlich ohne größere Zwischenfälle ab. Habt ihr von der Polizei dafür schon einen Orden erhalten?

Zum einen haben wir ein super Publikum, das kaum Arbeit macht. Dazu besteht ein enger Kontakt mit dem Ordnungsamt Babenhausen sowie der Polizei in Dieburg. In den letzten fünf Jahren hat sich das Thema Sicherheit stark verändert. Die Anforderungen sind hoch und werden wohl noch höher. Deshalb gehen wir das Thema proaktiv an, das heißt, geplantes statt reaktives Handeln. Bei eventuell auftretenden Problemen entwickeln wir für das Folgejahr direkte Lösungen. Interne, qualitätssichernde Maßnahmen, sind uns wichtig. So läuft die Zusammenarbeit mit der Polizei reibungslos. Einen Orden haben wir noch nicht bekommen, was nichts macht. Wir sind zufrieden, wenn es auch zukünftig ruhig und friedlich bleibt.

Bei den DJs standen mit Mashup Germany oder David Puentez immer Koryphäen am Plattenteller, die in den besten Clubs Europas und anderen Teilen der Welt auflegen. Wie nah seid ihr an der Szene dran? Inwieweit begutachtet ihr eure Verpflichtungen vorab?

Da im Orga-Kreis die musikalischen Interessen querbeet verteilt sind, schauen wir uns mögliche Bands vorher gemeinsam an und besprechen diese. Was die DJs angeht, haben wir einen Booker. Er ist selbst in der Szene aktiv und berät Nicht-Insider, was passen würde. Auch nimmt er eigenverantwortlich für uns die Buchung vor. Dank Social Media können wir uns seine Vorschläge vorher angucken und ein genaues Bild machen.

Gibt es zum 10. Seebeben noch besondere Ziele und Wünsche für die Zukunft?

Ja, wir hätten gerne jedes Jahr so einen Sommer wie diesen! Der ist für ein Beach-Party-Festival ideal. Zwar nutzen wir das Gelände noch nicht voll aus, dennoch sind Konzept und Programm in den letzten Jahren so ausgereift, dass kaum Potenzial und Luft nach oben besteht. Trotzdem ist unser Credo, stetig besser zu werden. Kleinigkeiten gibt es immer, die sich verändern und vervollkommnen lassen.

Quelle: op-online.de


SEEBEBEN feiert Jubiläum – jedes Jahr besser geworden

Mit viel Engagement und Herzblut bereitet das SEEBEBEN-Orga-Team das zehnte Beach-Party-Festival vor. Die Handballer der SG Rot Weiss Babenhausen haben damit eine besondere Veranstaltung geschaffen, die weit über die Grenzen von Babenhausen bekannt und beliebt ist.

Es ist frisch geworden auf der Halbinsel am Sickenhöfer See und die meisten Mitglieder des SEEBEBEN-Orga-Teams haben am Dienstag Abend (12.) „das Jäckchen“ angezogen.

Das Wetter, ja das Wetter ist wohl der einzige Punkt, den die Handballer in den letzten Jahren nicht in den Griff bekommen haben. „Noch nicht“ muss man da wohl anfügen, denn wer sich die Vergangenheit des SEEBEBENs anschaut, der weiß, auch für diesen Fall haben die Handballer mittlerweile gut vorgesorgt. Eine Freiluftveranstal- tung mit „Trockenheitsgarantie“, dass gibt es halt nur beim SEEBEBEN. Die sogenannten Circus-Stage, eine Bühne im Zirkuszelt, macht das Beach-Party-Festival tatsächlich weitgehend wetterunabhängig.
Ein Zirkuszelt am Sickenhöfer See, was anfänglich ungläubiges staunen verursachte, hat sich bewährt und ist nun ein fester Bestandteil der dreitägigen Veranstaltung (2. bis 4. August) mit ausgewählten Künstlern auf verschiedenen Bühnen geworden.
Das Zirkuszelt ist dabei nur ein Puzzle-Stein von vielen, der im Verlauf der vergangenen Jahre eine Maxime der Babenhäuser Handballer deutlich unterstreicht: „Jedes Jahr ein klein bisschen besser werden“. Und tatsächlich, dass SEEBEBEN wird jedes Jahr besser! Sei es die Optimierung der Einlasskontrollen, die Fragen der Sicherheit, das technische Equipment oder auch das Merchandising – an kleinen Stellschrauben drehen und damit eine große Wirkung erreichen, die Handballer haben’s einfach drauf!
Auch in diesem Jahr werden die Besucher des SEEBEBENs die Verbesserungen spüren, zum Beispiel wenn sie beim Beachfestival (Freitag) den neuen „Shuttle Service“ nutzen können. Zwei Buslinien werden eingerichtet um die Gäste sicher zum SEEBEBEN, aber auch wieder sicher nach Hause zu bringen.
Eintrittskarten für das Musikfestival (mit der schönsten Location diesseits des Grand Canyon) gibt es bereits online, oder in der Buchhandlung Auslese. Wer seine Tickets ohne Vorverkaufs- und Abwicklungsgebühren sichern will, dem wird die Buchhandlung Auslese empfohlen, dort kann man neben den Tagestickets auch das  beliebte Kombiticket und Verzehrgutschein erwerben.
In diesem Jahr wird das zehnte SEEBEBEN gefeiert! Aus einer Idee etablierte sich eine Veranstaltung die zahlreiche Besucher, vor allem junge Menschen, anzieht und mittlerweile zu den wenigen Babenhäusern Vereinsveranstaltungen zählt, die viele Gäste – auch aus dem weiteren Umkreis – nach Babenhausen lockt.       hz

Quelle: babenhaeuser-zeitung.de


Neue Ticket Vorverkaufsstelle für das SEEBEBEN 2018

Zum 10. Mal wird der Sickenhöfer See von den Handballern der SG Rot-Weiß dieses Jahr zum Beben gebracht. Getreu dem Motto: „Wir wollen Jahr für Jahr ein bisschen besser werden“ hat sich am Konzept nur wenig geändert, erklärt Wolfgang Kettler, einer der Hauptverantwortlichen für die Organisation.

„Es ist schon beeindruckend, wie sich das SEEBEBEN entwickelt hat. Wir haben kürzlich alte Bilder aus unseren Anfängen herausgesucht. Da wird einem diese rasante Entwicklung erst so richtig bewusst. Eine Collage werden wir in den nächsten Wochen veröffentlichen.“
Was den Handballern seit Beginn an wichtig war: nachhaltiges und gesundes Wachstum. Dabei können sie auf einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Veranstaltungsorganisation und Durchführung zurückgreifen. „Routine kam bisher jedoch nie auf“, führt Wolfgang Kettler fort. „Jedes Jahr gibt es neue Themen mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Teilweise extern getriggert, teilweise intern. Aber das ist gut so. Routine würde in vielen Bereichen Stillstand bedeuten. Und das wollen wir nicht.“
Eine externe Veränderung auf die das Orga-Team reagieren musste war die Schließung des iPunkts der Stadt Babenhausen. „Der iPunkt war in den vergangenen Jahren immer ein sehr zuverlässiger Partner für uns “, bedauert Wolfgang Kettler. „Glücklicherweise wurden wir jedoch sehr frühzeitig von der Stadtverwaltung über die Schließung informiert. So hatten wir die Chance uns in Ruhe nach einem neuen Partner umzuschauen.“ Es war wichtig für die Handballer wieder einen regionalen Partner direkt in Babenhausen zu finden. Selbstver- ständlich ist das nicht, aufgrund der mittlerweile überregionalen Bekanntheit des SEEBEBEN hätte man auch in umliegenden Ortschaften Vorverkaufsstellen eröffnen können. Die damit verbundenen zusätzlichen Einnahmen wären ein starkes Argument dafür gewesen. Wolfgang Kettler winkt jedoch ab: „Das war nie eine ernstzunehmende Option. Da haben wir uns schnell einstimmig dagegen entschieden. Einen Hardticket-Verkauf soll es weiterhin nur in Babenhausen geben. Das SEEBEBEN gehört zu Babenhausen. Deswegen sollen Leute, die ein Hardticket haben möchten, dafür auch nach Babenhausen kommen müssen. Im Idealfall schauen sie noch in das ein oder andere Geschäft hinein. Dann haben wir alle etwas gewonnen. Wir möchten auf diese Art etwas an die Stadt zurückgeben.“
Mit der Buchhandlung „Auslese“  hat das Orga-Team einen Partner direkt in der Bummelgass‘ gefunden. „Ein idealer Partner, zentral gelegen und dann auch noch direkt neben dem ehemaligen iPunkt. Besser geht’s eigentlich gar nicht“, so Wolfgang Kettler. „Wir haben in den Gesprächen schnell gemerkt: das passt. Man darf nicht vergessen, dass das für unseren Partner auch richtig Arbeit bedeutet. Gerade in den letzten Wochen vor dem SEEBEBEN, wenn die Leute Angst bekommen, dass ein online bestelltes Ticket nicht mehr rechtzeitig ankommt oder sich die Wetterlage langsam abzeichnet, zieht der Vorverkauf sehr stark an.“
Ab dem 01.06. können die begehrten Hardtickets in der Buchhandlung Auslese erworben werden. Es wird hier alle Tagestickets, das Wochenendticket sowie Verzehrgutscheine geben. Im Gegensatz zum Online Vorverkauf werden hier jedoch keine Transaktionsgebühren fällig.
Öffnungszeiten der Buchhandlung Auslese: Mo-Fr: 9 bis 12.30 und 14.30 bis 18 Uhr, Sa: 9 bis 13 Uhr